Was ist Komfortzone: Was es damit auf sich hat und wie man ausbrechen kann

In der Theorie sieht die Welt immer so einfach aus. Wir sind gesund, wir haben alles was wir zum Leben brauchen, eigentlich fühlen wir uns ganz wohl. Oft kommt es allerdings vor, dass wir uns in unserer Gemütlichkeit ein bisschen gefangen fühlen. In der Theorie haben wir zwar alles, was wir zum Leben benötigen, aber in der Praxis fehlt dann manchmal doch etwas. Was hat es damit auf sich? Ist das ein Gefühl an das man sich gewöhnen sollte? Ist es ein Gefühl, welches einfach „normal“ ist?

Wir kennen das alle!

Uns allen ist das Wort Komfortzone ein Begriff. Diese Gemütlichkeit in der wir uns befinden, und uns auch eigentlich ganz wohlfühlen ist im Volksmund auch bekannt als Komfortzone. Wenn wir in unserer Komfortzone leben, leben wir in einer Welt voller Grenzen. Alles, was sich außerhalb dieser Grenze befindet ist für viele Menschen eine unergründete und somit auch ungewöhnliche und in manchen Fällen unheimliche Zone.

Keine Angst vor der Angst!

Das Unterbewusstsein des Menschen möchte sich ungern in einen Angstzustand versetzen, geschweige denn einer Gefahr aussetzen. Das klingt natürlich auch total logisch – Wer möchte schon in Angst leben? Oft ist es aber unser Gehirn, welches uns einen Streich spielt und Unwissenheit und Aufregung mit Angst verwechselt. Umso schwerer fällt es und Menschen daher, diese verschiedenen Emotionen zu trennen. Wichtig ist es, dass man es sich zu einer regelmäßigen Aufgabe macht, die Komfortzone zu verlassen. Umso routinierter die Ungewissheit, desto weniger verwechselt man Aufregung mit Angst.

Für den Fall der Fälle: Was bei der Überwindung hilft

Wenn wir kurz davor sind unsere Komfortzone zu verlassen, schleicht sich ein mulmiges Gefühl ein. Mit ein paar rationalen Gedankengängen kann man dieses Gefühl sehr einfach umgehen. Man sollte sich die Frage stellen, was im schlimmsten Fall passieren kann? Ist es ein bedrohlicher Zustand? Was kann passieren, wenn man einen Menschen anspricht? Man wird davon wohl kaum sterben noch andere in Gefahr bringen. Ist ein Korb tatsächlich so schlimm? Oder haben wir in diesem Fall vielleicht auch nur Angst vor der Angst? Umso öfter man sich die Frage nach dem Worst-Case stellt, desto schneller wird man sich an dieses mulmige Gefühl gewöhnen. Im Grunde ist es Aufregung und keine Angst. Mit einem Stücken Bewusstsein kann man dieses Gedankengut verinnerlichen und sich an einen Ausbruch aus der Komfortzone gewöhnen.

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