Visualisierung und Mindmapping: Was es damit auf sich hat

Auf der Suche nach sich selbst stößt man immer wieder auf das Wort Visualisierung. Unter Visualisierung können sich nur die Wenigsten etwas vorstellen. Was bedeutet Visualisierung? Und was hat es mit Mindmapping auf sich? Wofür ist das gut, und warum sollte man diese Technik anwenden? Wir gehen dieser und weiteren Fragen auf den Grund.

Die Definition von Visualisierung ist simpel: Es bedeutet soviel wie Veranschaulichung. Allgemein kann man sagen, dass man mit Visualisierung Gedankengänge, Prozesse, eben alles „Nicht-Sichtbare“ sichtbar macht bzw. grafisch veranschaulicht. Du hast zum Beispiel eine Idee, weißt aber noch nicht genau wie du Sie umsetzen sollst? Visualisierung hilft dir dabei, deine Idee grafisch darzustellen und alle deine Gedanken zu einem Thema auf ein Papier zu bringen. Eigentlich benötigt man dazu nur einen Stift und ein Blatt Papier und im Handumdrehen kann man mit dem Visualisieren beginnen. Befolge unsere Tipps und Tricks und fördere deine Kreativität und deinen Ideenfluss!

Egal ob in einem Vortrag oder einem Coaching, in der Gruppe oder Alleine: Mindmapping ist eine Form des Entdeckens. Mit einer Mindmap bringen Sie im ersten Schritt alle ihre Ideen auf Papier. Alles was Ihnen in den Sinn kommt, ist hierbei wichtig. Falsche Worte oder Fehler gibt es hier nicht. Schreiben Sie ihr Hauptthema in die Mitte eines Blattes und alles was ihnen dazu einfällt rund herum. Im zweiten Schritt geht es darum, Gemeinsamkeiten der Worte zu entdecken. Ziehen Sie Verbindungen und versuchen Sie Themengruppen zu finden. Ziel ist es aus dem Gedankenchaos und dem Kreativitätsfluss eine Struktur herzustellen.

Alles nur Humbug? Warum Du Mindmapping vertrauen solltest

Wir besitzen alle eine rechte sowie eine linke Gehirnhälfte. Jede Seite unseres Gehirns ist für andere Aufgaben verantwortlich. Die linke Seite ist für rationale Gedankengänge verantwortlich (Denken, Logik, Sprache) wobei sich die rechte Gehirnhälfte sich mit der Phantasie, Wahrnehmung und Raumwahrnehmung beschäftigt. Mindmapping beschäftigt beide Gehirnhälfte und liefert ihrem Ergebnis den maximalen Erfolg.

Das Denken an sich ist kein linearer Vorgang. Wenn Sie Listen schreiben, wofür die linke Gehirnhälfte verantwortlich ist, ist es für das Gehirn nicht so einfach, kreative Prozesse zu entwickeln. Beim Mindmapping setzt man daher darauf, wild durcheinander zu Schreiben und die Struktur erst im Nachhinein auf das Dokument zu bringen.

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