Konditionierung: Die Frage nach dem Warum

Damals wie heute sind die Menschen auf der Frage nach dem Warum: Dem Sinn des Lebens, dem Grund der eigenen Existenz, einer Aufgabe die man vielleicht zu erfüllen hat. Heutzutage ist ein sogenannter Achtsamkeit-Trend zu beobachten, welcher sich immer wieder mit bestimmten Fragen rund um das eigene Bewusstsein und deren Existenz beschäftigt.

Zwar lebt jeder Mensch in seiner eigenen Welt, beachtet man aber das Gesamtbild, bekommt man manchmal den Eindruck als sei man von einer Welt mit lauter Robotern umgeben! Jeder Mensch ist konditioniert. Die Einflüsse sind dabei sehr verschieden. Unsere Werte werden im Kindesalter in unser Unterbewusstsein eingepflanzt und sind abhängig von unserer Erziehung, von der Religion, von Gewohnheiten, der Bildung und eben auch unserer Bewusstseinsentwicklung.

So frei wir uns manchmal fühlen, so eingesperrt sind wir in unserer eigenen Denkweise! Zwar darf der Mensch denken was er möchte, oft ist er aber so von Verhaltensmustern geprägt, auf die man im eigentlichen Bewusstsein nicht unbedingt einen Einfluss hat.

„Denken Sie nicht an pinke Elefanten!“

Na, an was haben Sie nun gedacht? Aller Wahrscheinlichkeit nach wohl an pinke Elefanten. Manchmal ist unser Gedankenapparat viel mächtiger als wir selbst. Der Trend heutzutage geht zur Bewusstseinserweiterung. Diese Achtsamkeit bedeutet viel mehr als die Gedanken steuern zu können. Mit Achtsamkeitstraining und Meditation ist man in der Lage das Gehirn und die Gedanken als Werkzeug zu nutzen. Wir sollen dadurch in der Lage sein unsere Gedanken zu steuern, anstatt uns von unseren Gedanken steuern zu lassen!

Das Bewusstsein der Menschheit wächst: Im Bezug auf die Umwelt, die eigenen Verhaltensweisen und eben auf die Gedanken in unserer eigenen kleinen Welt. Um zu verstehen, was mit uns passiert, müssen wir uns auch anschauen, in welchem Umfeld wir aufgewachsen sind. Essen wir das was wir essen, weil wir es gewohnt sind, oder weil es uns unglaublich gut schmeckt? In wie weit hängt der gute Geschmack damit zusammen, ob wir auch glauben es zu mögen oder es tatsächlich mögen? In der Philosophie sind bei diesen Fragen keine Grenzen gesetzt. Ein Bewusstsein für Dinge und Verhaltensmuster zu erlangen ist das A und O bei der Achtsamkeit.

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