Tipps für eine sichere Urlaubsplanung online

ID-10035992_by_ photostockSommer und Ferienzeit, das ist Urlaubszeit. Die Ferienwohnung wurde bereits vor Monaten im Internet gebucht und man freut sich schon auf das erste Bad im Meer.

Doch endlich am Urlaubsort angekommen erfolgt sogleich die Ernüchterung: die tolle Ferienhausanlage aus dem Internet ist in Wirklichkeit Ackerland. Solche Betrugsfälle kommen leider immer öfter vor und Verbände, die sich um die Rechte betrogener Urlauber kümmern, gehen von einem jährlichen Schaden in Millionenhöhe aus.

Doch was können wir bereits vor der Buchung tun, um uns vor Internetbetrügern zu schützen?

Sicherheit geht vor

Zwei von Drei Nutzern informieren sich heutzutage im Web über Reiseangebote, Flüge, Unterkünfte und Unternehmungen vor Ort. Viele Online-Anbieter wie zum Beispiel CountryHolidays stellen auf ihren Seiten zahlreiche Ferienhäuser und Hotels vor, aus denen man dank Fotos, Beschreibungen und Kommentaren auswählen kann.

Ein rund-um-die-Uhr-Service, bei dem man sich nicht sofort entscheiden muss, aber eine riesige Auswahl serviert bekommt. Jedoch gibt es einige Regeln zu beachten, um sich in diesem Informationsdschungel zurecht zu finden. Zunächst sollte man darauf achten, dass im Impressum alle wichtigen Daten des Anbieters zu finden sind. Außerdem haben viele Unternehmen ein Qualitätssiegel vom TÜV oder auch VDFA (Verband deutscher Ferienhausagenturen), welches auf der Seite des Anbieters verlinkt wird. Also auch hier auf Echtheit prüfen. Zudem kann man leicht herausfinden, ob ein Ferienhaus auch wirklich existiert: über Satellitenbilder erkennt man schnell, ob die Bilder des Anbieters der Wahrheit entsprechen. Doch Vorsicht im Ausland: plant man beispielsweise eine Reise in Italien, untersteht der Mietvertrag der Ferienwohnung dem dortigen Mietrecht.

Augen auf beim Kauf

Hat man nun die passende Ferienwohnung oder das perfekte Hotel gefunden, wird man aufgefordert, die erforderlichen persönlichen Daten anzugeben. Seriöse Reiseanbieter erfragen nur die für die Buchung relevanten Daten, alle anderen Angaben sind freiwillig. Normalerweise werden freiwillige Angaben wie beispielsweise die Handynummer extra gekennzeichnet, man muss also nicht immer alles angeben. Zudem arbeiten sie mit verschlüsselten Seiten, die über ein Schlosssymbol des Browsers zu erkennen sind. Auch die Datenübermittlung bei der Bezahlung sollte immer verschlüsselt sein. Die gängigen Zahlungsmöglichkeiten sind mittels Lastschrift oder Kreditkarte. Auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie der Name und die Rechtsform (z.B. GmbH) sollten ohne Probleme auf der Internetseite des Unternehmens zu finden sein.

Auf versteckte Kosten achten

Eigentlich sollten alle Reiseanbieter immer den Endpreis bei einer Buchung angeben, leider kommt es aber noch immer zu versteckten Kosten. Die Mehrwertsteuer und zusätzliche Nebenkosten wie beispielsweise die Minibar sollten mit angegeben werden, deshalb immer auf das Kleingedruckte achten.

Fazit

Um sich auf seinen wohlverdienten Urlaub bereits im Voraus freuen zu können, sollte man also unbedingt ein paar einfache Dinge beachten: Gibt es über den Anbieter bereits positive Beurteilungen? Sind auf der Internetseite alle Preise und Leistungen klar ersichtlich? Trägt das Unternehmen ein Qualitätssiegel? Wenn man sich ein paar Minuten mehr Zeit nimmt und verschiedene Anbieter miteinander vergleicht, kann der Onlinebuchung auch schon nichts mehr im Wege stehen.

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