Keylogger – Was ist das eigentlich und wie funktioniert das?

Sicherheit ist eines der höchsten Güter die wir besitzen. Wir schützen uns vor allen möglichen Gefahren und konzentrieren uns dabei oft auf die Sicherheit des eigenen Zuhauses.

Hier werden Sicherheitstüren eingebaut, abschließbare Fenster eingesetzt oder Alarmanlagen eingerichtet, damit Unbefugten der Zutritt so schwer wie möglich gemacht wird.

Doch in unserer modernen Zeit kommt die Gefahr nicht mehr nur durch Fenster und Türen ins Haus. Was oft vergessen wird, auch das Netz ist voller Gefahren und Kinder und Jugendliche halten sich besonders häufig darin auf. Nicht immer weiß man, was sie dort tun oder welche Seiten sie besuchen.

Bei allem Vertrauen ist es ratsam im Fall eines Falles zu wissen, was auf dem Rechner passiert ist. Und hier kommt der Wolfeye Keylogger ins Spiel.

Was versteht man unter einem Keylogger?

Das Wort Keylogger setzt sich aus den englischen Begriffen für Taste (Key) und protokollieren (Log) zusammen. Damit ist eigentlich ganz gut beschrieben, was diese Art von Software macht. Es protokolliert alle Tastenanschläge, die am Rechner gemacht werden. Diese werden in einer Datei gespeichert und können später ausgelesen werden. Im Klartext heißt das, jedes Wort, jeder Satz und jede eingegebene Url wird aufgezeichnet. Auf diese Weise lässt sich jederzeit nachverfolgen, wann jemand auf einen Computer benutzt hat und was er dort im einzelnen getan hat.

Wie funktioniert der Wolfeye Keylogger genau?

Wie bereits erwähnt, protokolliert das Programm die Anschläge auf der Tastatur des Computers. Dazu zählen Passwörter, Emails, besuchte Seiten oder auch Chats. Diese werden in einer Datei auf der Festplatte gespeichert und können dann zu einem späteren Zeitpunkt ausgelesen werden. Dazu ist es nicht einmal nötig, das man am gleichen Rechner sein muss. Wenn dieser über eine Internetverbindung verfügt oder in ein Netzwerk eingebunden ist, lässt sich die Datei über jeden beliebigen Rechner irgendwo auf der Welt abrufen. So behält man die Kontrolle, was auf dem Rechner geschieht, auch wenn man nicht vor Ort oder keinen direkten Zugriff auf das Gerät hat.

Was ist das besondere am Wolfeye Keylogger?

Die meisten Keylogger beschränken sich darauf, die Tasteneingaben mitzuschreiben. Der Wolfeye Keylogger geht hier einen kleinen, aber in manchen Fällen entscheidenden Schritt weiter. Manchmal kann es sinnvoll sein, nicht nur zu lesen, was auf dem Rechner geschehen ist, sondern es auch sehen. Zu diesem Zweck kann Wolfeye automatisch Screenshots des Bildschirminhalts erstellen. Diese können dann als Beweise für Verfehlungen von Mitarbeitern dienen oder Sie können diese Ihren Kindern vorlegen.

Welche Beschränkungen sind zu beachten

Benutzen Sie in ihrem privaten Umfeld einen Keylogger, müssen Sie eigentlich keinerlei Vorgaben erfüllen. Außer vielleicht, die Ihres Gewissens. Ratgeber empfehlen immer, dass man Vertrauen zu dem Partner oder seinen Kindern haben sollte. Deshalb ist es ratsam, diese Art der Software nur mit sehr viel Verantwortungsgefühl einzusetzen. Die Passwörter des Partners auszuspähen ist daher nicht unbedingt die beste Idee. Auch bei den Kindern ist Vorsicht geboten. Zwar ist es gut die Software installiert zu haben, aber Gebrauch davon sollte man nur im Notfall machen. Etwas anders sieht es bei der Verwendung auf Mitarbeiter-PCs aus. Hier gibt das Datenschutzgesetz vor, das Mitarbeiter im Vorfeld darüber informiert werden müssen, wenn Software zur Mitarbeiterüberwachung eingesetzt wird. Wird dies nicht beachtet, dann drohen unter Umständen empfindliche Strafen. Mal ganz davon abgesehen, dass eine eventuell ausgesprochene Kündigung wegen Verfehlungen unwirksam ist.