Fliegenfischen Meerforelle: Die Königsdisziplin

Was gibt es schöneres als Fliegenfischen Meerforelle, eine leichte Seebrise, die äußere Ruhe und die innere Spannung auf den Biss? Mir fällt gerade auch nichts ein! Es scheint nichts größeres zu geben, als Jagd auf diese edel-silbrigen Torpedos zu machen. Wie du erfolgreich sein wirst beim Fliegenfischen Meerforelle, das erfährst du i diesem Artikel.

Das Auswerfen

Beim Auswerfen solltest du unbedingt darauf achten, dass sich die Schnur gerade und möglichst sanft auf das Wasser legt. Schon leichtes Aufklatschen kann Meerforellen verschrecken und dann wäre der Wurf umsonst. Wichtig ist es auch schon kurz nachdem der Köder das Wasser berührt ihn einzudrehen. Denn auch die natürliche Nahrung der Fische beginnt sofort zu flüchten sobald die Meerforelle auftaucht.

Das Einholen

Wer auf Meerforelle geht sollte seinen Köder recht schnell einholen. Gerade mit der Fliegenangel kann man gar nicht zu schnell für den Fisch sein. Monotones Einholen kann aber dazu führen, dass der Fisch den Köder nur begleitet. Also variiere ab und an die Geschwindigkeit und spiele mit dem Köder, dann beißt der Fisch auch an.

Der Anhieb

Den Anhieb solltest du beim Fliegenfischen Meerforelle eher meiden. Mit der weichen Rute ist es schwer den entscheidenden Hieb richtig zu setzen. Setze den Anhieb deshalb lieber mit der Schnur. Sollte er misslingen hast du außerdem deine Ausrüstung immer noch in guter Position und kannst den Fisch weiter locken und ihn beim zweiten Biss überlisten.

Der beste Spot

Die beste Stelle um eine Meerforelle zu überlisten ist je nach Gewässer, Jahreszeit und Wetter unterschiedlichen und lässt sich nicht verallgemeinern. Wichtig ist es aber aktiv zu fischen und immer wieder neue Spots auszuprobieren. Meerforellen lassen sich leicht aufscheuchen, deshalb solltest du dich ganz besonders auf die ersten Würfe konzentrieren. Wenn du einen Spot findest an dem eine Meerforelle jagt ist es nicht ungewöhnlich dass sie schon kurz nach dem ersten Wurf beißt. Wenn einfach nichts beißen mag, versuche es an einer anderen Stelle und kehre später noch einmal zurück.

Das Wetter

Natürlich ist es am schönsten wenn der Wind kaum weht und die Sonne die nassen Finger etwas wärmt. Aber das heißt nicht, dass auch der Fisch diese Bedingungen besonders schätzt. Im Gegenteil, die aktivsten Zeiten hat man oft dann, wenn der Wind etwas geht und es eher bedeckt ist oder sogar regnet. Lerne also alle Bedingungen zu schätzen und lass dich nicht zu leicht einschüchtern.

Die Ausrüstung

Hierbei solltest du schon vorher dir Gedanken machen und entsprechen packen. Denn es lässt sich nicht so viel mitnehmen ins Wasser. Allgemein wird beim Fliegenfischen Meerforelle oft eine sinkende Schnur verwendet. Scheue nicht davor zurück öfter den Köder zu wechseln. Fische in freier Wildbahn können sehr wählerisch sein und der Köder kann den Unterschied machen.

Fliegenfischen Meerforelle: Ein tolles Abenteuer

Wer mit Ausdauer dabei bleibt dem wird es früher oder später gelingen eine Meerforelle zu fangen. Aber das Vergnügen endet nicht wenn der Fisch im Ketscher ist. Denn Meerforelle ist auch noch ein super leckerer Fisch, der sich vorzüglich zubereiten lässt. Ein paar Ideen dafür kannst du hier schon mal finden!