Fahrtenschreiber für die Sicherheit und Analyse

Immer wieder hört man von schrecklichen Unfällen auf den deutschen Autobahnen, in die Lastwagen verwickelt sind. Neben all den üblichen Ursachen, die dazu führen, dass es zu einem Unfall kommt, wird LKW-Fahrern auch oftmals nachgesagt, sie würden sich nicht genug auf den Verkehr konzentrieren und mitunter sogar am Steuer einschlafen. Im Grunde kann man das diesem Berufsstand gar nicht übel nehmen, denn es ist nun einmal der Alltag der Fahrer, sich Tage und Nächte auf den Straßen um die Ohren zu schlagen. Ein einfacher Beruf ist das nicht und dass man dabei schon einmal einschläft, kann passieren. Tatsache ist aber auch, dass damit andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Um dies zu verhindern oder zumindest einzuschränken, wird mit Fahrtenschreibern gearbeitet.

So können beispielsweise die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer genau analysiert werden. Kommt es zu einer Kontrolle, kann bis ins kleinste Detail nachempfunden werden, ob der Fahrer sich tatsächlich vorschriftsmäßig ausgeruht hat, bevor er sich wieder ans Steuer begeben hat. Dass die Fahrer mit Hilfe eines Fahrtenschreibers, der übrigens auch Tachograph genannt wird, darüber Auskunft geben müssen, wie lange sie sich auf der Straße oder in der Ruhezeit befunden haben, ist in Deutschland schon lange Pflicht. Seit 2006 muss aber der Fahrtenschreiber in allen neu angemeldeten Lastwagen in digitaler Form vorhanden sein.

Mit der passenden Fahrtenschreiber Software soll so noch eine viel genauere Analyse darüber erfolgen, wie sich der Fahrer auf seiner Route verhalten hat. Das Flottenmanagement kann so verbessert werden, ebenso das Fahrverhalten besser ausgewertet werden. Der Fahrtenschreiber kümmert sich übrigens nicht nur darum, die genauen Fahrzeiten aufzuzeichnen, er gibt auch Auskunft darüber, wie schnell der Fahrer unterwegs gewesen ist. Würden sich alle LKW-Fahrer genau an die Vorgaben ihres Tachographen halten, dann würde es auf den Autobahnen mit Sicherheit zu weniger Unfällen kommen.