Umweltfreundlicher Urlaub- Tipps zum nachhaltigen Reisen

ratgeber-anleitungen-wandererEs ist mal wieder soweit, die ersten warmen Sonnenstrahlen kommen auch bei uns zum Vorschein und die Lust auf Sonne, Strand und Meer wird einmal mehr verstärkt.

Und wer nicht seine gesamten Ersparnisse für ein Flugticket opfern will, der sollte sich frühzeitig überlegen, wo man sich in diesem Jahr entspannen und erholen möchte.

Der Trend geht immer mehr in Richtung „Grüner Urlaub“: einen interessanten und entspannten Urlaub verbringen und gleichzeitig die Umwelt schonen- das muss nicht gleich heißen, dass man 3 Wochen auf dem Bauernhof verbringen soll.

Es gibt immer mehr Reiseveranstalter, die auf Nachhaltigkeit setzen und ein vielfältiges Angebot von umweltfreundlichen Reisezielen anbieten. Wie kann der nächste Urlaub also umwelt- und klimafreundlich gestaltet werden?

Urlaub im eigenen Land besser für die Ökobilanz

Zunächst sollte man sich auch über Urlaubsziele im eigenen Land informieren, denn die Anreise mit Bus und Bahn schont oftmals nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

Vor allem in den Sommermonaten gibt es zahlreiche Urlaubsangebote, warum also nicht einfach eine Woche in einer unserer schönen Städte verbringen? Züge von Hamburg nach München beispielsweise verkehren mehrmals täglich und die Sightseeingtour kann gemütlich während der Zugfahrt geplant werden. Zudem ist der Co2-Verbrauch mit 28,3 kg im Vergleich zum Auto, welches auf den laut Google Maps exakt 778 Kilometern 127,1 kg CO2 in die Luft pumpt, wesentlich geringer.

Aber auch Nationalparks und Biosphärenreservate stehen neben Städtereisen ganz hoch im Kurs- raus aus dem stickigen Büro und rein ins Grüne. Von diesen hat Deutschland auch einige zu bieten. Mehr Infos zu den grünen Lungen Deutschlands gibt es z.B. anhand der Biosphärenliste der Unesco.

Auf das richtige Verhältnis kommt es an

Natürlich sind auch Fernreisen in Ordnung, sie sollten jedoch im richtigen Verhältnis stehen. Ein Kurztrip in die USA, ein verlängertes Wochenende nach Rom- klingt verlockend, bedeutet aber eine unheimliche Belastung für die Umwelt. Deshalb sollte die Dauer des Aufenthaltes mit der Entfernung vereinbar sein, d.h. ein Urlaub auf Tahiti sollte nicht nur drei Tage dauern, denn der CO2-Ausstoß wäre damit eine zu große Belastung für die Umwelt. Deshalb gibt es mittlerweile eine freiwillige CO2 Kompensation: man zahlt mehr, gleicht damit aber die Klimabelastung aus. Und am Urlaubsort angekommen sollte man statt einem Mietwagen lieber Muskelarbeit leisten und mit dem Drahtesel die Landschaft erkunden.

Umweltzertifizierungen für Hotel bis Campingplatz

Auch bei der Wahl der Unterkunft kann man einiges für Mutter Natur tun: in Deutschland haben nachhaltige Unterkünfte das „Viabono“-Logo, hier näher vom deutschen Tourismusverband beschrieben. Die umweltfreundlichste Lösung ist und bleibt natürlich das Zelt. Wer sich aber bewusst nach einer passenden Unterkunft umschaut, wird angenehm überrascht sein, wie viel jeder Einzelne von uns für die Natur tun kann.

Regionale Zertifizierungen fürs Gaststättengewerbe

Wer sich bewusst ernährt, der weiß mit dem Wört „km 0“ etwas anzufangen. Hiermit sind Lebensmittel aus der Region gemeint, die nicht erst wie Bananen uns sonstige exotische Früchte von anderen Kontinenten eingeflogen werden müssen. Regional gibt es einige Umweltsiegel, die man im Gaststättengewerbe finden kann. Schauen Sie doch an Ihrem Zielort einmal nach ob es auch dort so etwas gibt.

Wir wünschen einen schönen und umweltschonenenden Urlaub!

Bildquelle http://pixabay.com/de/wanderer-allg%C3%A4u-wandern-371254/