Das Bewerbungsfotos im digitalen Lebenslauf

2Auch im Zeitalter digitaler Bewerbungen dient das Bewerbungsfoto im Lebenslauf noch immer als wichtiger Blickfang. Mit einem professionell gestalteten, freundlichen und der Position angemessenem Bild steigern Bewerber ihre Chancen beträchtlich.

Grundregeln für jedes Bewerbungsfoto

Ein perfektes Bewerbungsfoto beginnt bei den Feinheiten und Details. Sie werden lediglich unterschwellig vom Betrachter wahrgenommen, haben aber einen großen Einfluss auf die Wirkung des Bewerbers. Grundlegende Tipps:

  • Ordentlich gekämmte Haare
  • Bei Männern: Frische Rasur oder gestutzter Bart
  • Flecken- und fusselfreie Kleidung
  • Ein Lächeln sorgt für Sympathiepunkte
  • Hemd und Bluse sollten keine unschönen Falten werfen
  • Bewerbungsfoto sollte aktuell sein
  • Adäquate Belichtung, für die ein professioneller Fotograf sorgen sollte

Formelle Regeln für das Bewerbungsfoto

Neben diesen Pflichtregeln sollten Bewerber weitere wichtige Aspekte beachten, die sich auf die Form des Fotos beziehen. Gerade im digitalen Lebenslauf ist die Bildqualität an sich wichtig, damit keine unschönen Verpixelungen entstehen. Zudem sollte es selbstverständlich sein, dass das Foto nicht aus dem Urlaub, der Freizeit oder einem billigen Automaten stammt. Die 20 bis 50 Euro für einen professionellen Fotografen sind gut investiert.

In Bezug auf die Größe variieren die Formate zwischen 6 mal 4 und 9 mal 6 Zentimetern. Beide entsprechen dem goldenen Schnitt und wirken daher besonders positiv auf den Betrachter. Ob das Bewerbungsfoto farbig oder schwarz-weiß sein sollte, kann der Bewerber frei entscheiden.

Das gewisse Extra

Um besonders positiv aufzufallen, sollten Bewerber gewisse Akzente zu setzen. Bei Bewerberinnen empfiehlt sich dezenter Schmuch oder ein Halstuch. Der Lippenstift darf aufgetragen werden, allerdings eher in natürlichen Tönen und nicht im anrüchigen Rot. Ein wenig Lidschatten und etwas Rouge runden das Styling fürs Foto ab.

Auch männliche Bewerber können Akzente setzen, allerdings ist Schmuck ein No-Go. Eine ungemusterte, farblich abgestimmte Krawatte wirkt hingegen positiv. Beim Hemd sollte auf helle, aber dezente Farben gesetzt werden, die zum Hauttyp, den Augen und den Haaren passt.

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