Arbeitsunfähig – und dann?

screen-markenpostMit diesem Ratgeber wird verdeutlicht, dass die Zahl der Kranken Arbeitnehmer leider immer weiter ansteigt. Vor allem der Anteil an psychischen Erkrankungen wird immer höher. Viele der Betroffenen werden dauerhaft arbeitsunfähig und beziehen erst Krankengeld und danach entweder die volle oder die anteilige Erwerbsunfähigkeitsrente. Von diesen Bezügen kann niemand gut leben, da sie sehr niedrig orientiert sind und ein Leben mit vielen Entbehrungen oft die Folge davon ist.

Wer bis 63 oder 65 Jahre arbeiten muss, schafft es aufgrund der gesundheitlichen Situation oft nicht mehr. Immer öfter müssen Menschen vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden weil sie die Arbeit in ihrem Beruf oder auch generell die Stunden einer beruflichen Tätigkeit nicht mehr aushalten können.

Auch wenn die Medizinrechnik hier große Fortschritte macht und das Leben der Kranken in vielen Bereichen erleichtert, kann sie dennoch nicht die Zahlen der erkrankten Menschen reduzieren.

Welche Erkrankungen sind noch auf dem Vormarsch?

Orthopädische Leiden des Skellets, der Muskeln oder Sehnen schreiten weiter fort und nehmen an Häufigkeit zu. Auch Burnout wird immer häufiger diagnostiziert. Ein Grund dafür ist oft eine dauerhafte Überforderung im privaten Bereich und auch im Beruf. Der Alltag wird insgesamt oft immer stressiger und kann von einigen Menschen daher nicht mehr bewältigt werden. Immer mehr Menschen beantragen eine Berufsunfähigkeit weil sie noch nicht alte genug sind, um die Altersrente beziehen zu können.

Rehatechnik und Kranke

Dauerhaft arbeitsunfähige Menschen können nur selten in ein geregeltes Berufsleben integriert werden. Die Rehatechnik bietet zwar eine große Hilfestellung im Alltag zum Beispiel mit Hilfe von Orthesen, Rollstühlen oder Protesen, aber dennoch gelingt es nicht oft, als dauerhaft Kranker wieder den Anforderungen des Berufslebens gerecht werden zu können.

Die Fortschritte im Hinblick auf Behinderungen und Pflege sind zwar deutlich zu bemerken aber noch lange nicht ausreichend. Besonders den psychischen Erkrankungen bedingt es, mehr Vorsorge und aktuelle Behandlung zukommen zu lassen damit die Betroffenen wieder möglichst normal leben können.