Moderne Werkzeugträger helfen auch dem Hobbyhandwerker

Ob Profi oder Heimwerker, bestimmte Werkzeuge gehören einfach zur Standardausstattung und sollten für störungsfreies Arbeiten leicht verfügbar sein. Damit das Werkzeug übersichtlich geordnet und schnell griffbereit bleibt, sind Werkzeugträger eine und praktische Unterstützung.

Standardwerkzeugträger lassen sich leicht individualisieren

Der Markt bietet verschiedene Konzepte an Werkzeugträgern an. Fast alle sind universell einsetzbar und eignen sich für Reparaturen am Haus oder Auto und für Hobbys wie zum Beispiel Modellbau. Es gibt Lochbleche zur Wandbefestigung oder aufrollbare Werkzeugtaschen, in denen Hammer, Schraubendreher und Feilen säuberlich nebeneinander aufbewahrt werden können. Viele neue Aufbewahrungssysteme sind modular aufgebaut und bieten schier unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten.

Eine professionelle Aufbewahrungsart für Transportwagen sind Profilschienen, auf denen einzelne Stapelbehälter befestigt werden. Alternativ können die Behälter in Trägerschienen an der Seite eingehängt werden.

Da freut sich der Profi: Werkzeugträger mit Antriebssystem

Ein großer Vorteil dieser Werkzeugträger ist ihre Flexibilität. Normalerweise bestehen Standardkonstruktionen aus Stahlblech und Kunststoff. Rundtisch- oder Überkopfsysteme werden hydraulisch angetrieben, sodass man jederzeit auf jedes Werkzeug Zugriff hat. Werkzeugträgersysteme für den professionellen Einsatz können passend zur Kundenanforderung individualisiert werden. Eine Ausstattung mit Sitzkissen, Kopfstütze und Glasdach ist hier zum Beispiel möglich. Für diese Sonderbauformen gibt es unterschiedliche Antrieben wie hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch bzw. eine Kombination.

Von der offenen Werkzeugkiste bis zum vollautomatischen Drehgestell

Werkzeugträger für Handwerksbetriebe sind auch eine Bereicherung für den Heimwerker, wie die NNZ-online schreibt. Meist benötigen Handwerker im eigenen Heim keine derart aufwändigen Modelle, zumal nicht immer der notwendige Platz vorhanden ist. Grundsätzlich sollte bei der Anbringung der Trägersysteme die Ergonomie berücksichtigt werden. Es macht wenig Sinn, zum Erreichen des Materials in den hintersten Winkel der Werkstatt zu müssen. Ein kompakter, modularer Aufbau hat sich hier bewährt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass einzelne Komponenten nicht nur zum Transport, sondern auch für die Lagerhaltung genutzt werden können. Viele sinnvolle Konstruktionen sind eine Mischung mehrerer Konzepte. Ob einfache Werkzeugkiste, aufwändige Regalsysteme oder Lochbleche, die Hersteller haben sich auch als Ratgeber für den Aufbau individueller Lösungen etabliert und liefern meist eine gute Anleitung mit.

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