Tipps zum effizienten Verkauf einer Landmaschine im Internet

ratgeber-anleitungen-landmaschinenLandmaschinen sind keine Brötchen oder Zigaretten, das wissen Sie als Mensch vom Fach ganz genau. Wenn Sie eine Landmaschine veräußern wollen, wird das einige Zeit in Anspruch nehmen, aber Sie werden sicher Erfolg haben. Es gibt heute neben den örtlich greifenden Methoden ja auch einige Optionen im Internet.

Nutzen Sie erst einmal gerne den lokalen Verein, in dem Sie Mitglied sind. Irgend wer braucht sicher eine Maschine oder kennt einen, der eine braucht. Wenn Sie aber mit Gewinn verkaufen wollen, sind solche „unter Freunden“ Arrangements oft nicht sinnvoll. Nutzen Sie lieber Seiten wie Agriaffaires und stellen Sie die Suche nach Käufern auf eine professionelle Basis. Egal, ob Sie Traktoren oder einen Mähdrescher los werden wollen, es findet sich auf solchen Plattformen immer eine Schar von Interessenten. Damit können Sie eine Vorauswahl treffen und in Verhandlung treten.

Tipp: nicht unter Druck verkaufen

Wenn Sie ohnehin Ihren Drescher oder Traktor verkaufen wollen, warten Sie auf keinen Fall so lang, bis Sie unter akuten finanziellen Druck geraten. Das wissen Sie ja selbst, dass man dann recht schnell nachgibt und fast jedem Preis zustimmt. Nein, stellen Sie Ihr Angebot, lokal am Pinnbrett oder überregional im Internet, dann ein, wenn Ihnen der Gedanke ernsthaft kommt.

Dann kommt auch Bewegung in Ihren Fuhrpark und Sie können sich selbst nach neuen Geräten und Maschinen umsehen. So bleibt der Handel per Internet oder der analoge Handel auch auf der Ebene, dass nicht unendlich am Preis herum gefeilscht wird. Schnäppchenjäger bleiben also draußen!

Tipp: vor dem Verkauf die Maschine warten lassen

Es ist zwar ein Selbstgänger, aber stellen Sie sich vor, Sie müssten einen verdreckten Mähdrescher kaufen, nur weil Sie gerade einen brauchen. Umgekehrt ist es beim Verkauf auch. Putzen Sie den Drescher so heraus, dass er präsentabel wirkt. Sorgen Sie aber auch dafür, dass es innen auch stimmt. Nur ein schönes Äußeres allein reicht nicht. Am besten bereiten Sie alles vor, indem Sie die Wartungen und Reparaturen genau belegen, aber auch so, dass die letzte Wartung nicht allzu lang zurück liegt. Sie als Landwirt kennen sich vielleicht gut mit der Landtechnik aus, aber lassen Sie trotzdem noch den Profi ran.

Tipp: ein Minumum festlegen

Natürlich werden Sie vor dem Verkauf die Preise eruieren. Wenn Sie das tun, haben Sie einen guten Anhaltspunkt, was geht, was nicht. Legen Sie dann für Ihre Maschine einen Minimalpreis fest, den Sie auf keinen Fall unterschreiten sollten. Sie haben damals ordentlich Geld für die Maschine hingelegt, da wollen Sie auch noch etwas dafür sehen. Dumpingpreise gibt es überall schon zur Genüge, die machen Sie am besten nicht mit.

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